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Anarchismus und Syndikalismus Textesammlung

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Autor: Art: Broschüre
Verlag: armed papers Format: A5
Jahr: Seitenzahl: 96

Dieses 90 Seiten starke Heft umfasst 15 theoretische und historische Texte rund um den Anarcho-Syndikalismus.
Folgende Texte sind abgedruckt:
  • Voltairine de Cleyne schreibt in einem längeren Text über den Zusammenhang von Anarchismus und Amerikanischer Tradition. Zu Beginn der Amerikanischen Staatsgründung und der Einführung der ersten Demokratie weltweit, war das offizielle höchste Ziel des Staates die Freiheit aller Bürger. Ganz interessant zu lesen was z.B. der zweite Amerikanische Präsident Jefferson für Theorien vertrat, vor allem im Hinblick auf die heutige Innenpolitik.
  • Ein Artikel über Carl Einstein, der als deutscher Intellektueller im Spanischen Bürgerkrieg an der Seite der spanischen CNT kämpfte, obwohl er ursprünglich zu den Kommunisten wollte. Der Artikel bietet einen guten Überblick über die Spanische Revolution allgemein.
  • Ein Text über den Tod Nestor Machnos, der Anführer der Ukrainischen Revolution von 1917, in der die anarchistische Machnowista die Gesellschaft umgestaltete und bis 1921 den kommunistischen Anarchismus erfolgreich aufbaut und verteidigt, um schließlich von der Roten Armee unter Trotzki zerschlagen zu werden.
  • Das Konzept des libertären Kommunismus der anarchosyndikalistischen CNT aus Spanien, das 1936 erfolgreich verwirklicht wurde.
  • Ein Artikel über das Staatsbild im kommunistischen Anarchismus, der sich hauptsächlich auf das Staatsbild von Kropotkin und Bakunin konzentriert und dieses zusammenfasst.
  • Torsten Liesegang schreibt über die Arbeit von Gustav Landauer in der Münchener Räterepublik.
  • Élisée Reclus schreibt mit schönen poetischen Worten warum er Anarchist ist.
  • Ein Artikel aus dem Syndikalist von 1921 der den Zusammenhang zwischen Frauen und Antimilitarismus zeigen soll. Wobei der Artikel leider auf die altbackenen Rollenklischees von der Hausfrau und Mutter zurückgreift, was aber im Zusammenhang mit dem Erscheinungsdatum verständlich ist.
  • "Der Anarchismus und die Gewerkschaften" von 1895 – hier schildert der Autor die damalige Stimmung innerhalb der Gewerkschaften und fordert die Anarchisten auf sich in diese zu integrieren, da große Teile der Arbeiterklasse offen für diese wären.
  • Ein weiterer Artikel basiert auf Rudolf Rockers Hauptwerk "Nationalismus und Kultur" und befasst sich sozialpsychologisch damit, dass sich Menschen größtenteils freiwillig regieren lassen. Ein sehr guter Artikel der in seiner Knappheit präzise die Ursprünge von Herrschaft und "sich beherrschen lassen" verdeutlicht.
  • Syndikalist aus Überzeugung ist eine kurze Erklärung wie und warum Erich Mühsam mit der anarchosyndikalistischen FAUD zusammengearbeitet hat und schließlich kurz vor seinem Tod Mitglied wurde.
  • In dem Artikel über Sacco und Vanzetti geht es kurz um ihre Geschichte und wie es zu ihrer Hinrichtung kam, ideal für Menschen die über diesen Justizmord noch gar nichts wissen. Die beiden wurden 1921 in den USA zum Tode verurteilt, da sie anarchistische Vertreter der Arbeiterklasse waren. Als Reaktion darauf gab es weltweite Unterstützung und Solidarität, die bis zu Generalstreiks in Südamerika reichte.
  • "Syndikalismus nach 1945" beschäftigt sich mit den Zukunftsperspektiven der damaligen syndikalistischen Bewegung. Dabei lassen sich diese Perspektiven auch immer noch auf das hier und jetzt übertragen.
  • Am Ende folgt noch eine Kurzbiographie von Peter Kropotkin.
  • Außerdem ist noch ein Artikel über die Notwendigkeit von syndikalistischen Frauenbünden abgedruckt der zur damaligen Zeit wahrscheinlich radikal feministisch war, heutzutage aber fast schon reaktionär anmutet.
Insgesamt sind hier viele Interessante und lesenswerte Artikel abgedruckt. Besonders der Artikel "Warum eigentlich lassen Menschen sich regieren" sei hier empfohlen.

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