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Individualistischer Anarchismus - eine Authorenauswahl

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Autor: Art: Broschüre
Verlag: Libertad Verlag Berlin Format: A5
Jahr: Seitenzahl: 68

In dieser dicken Broschüre wurden insgesamt 12 Texte von Vertretern des individualistischen Anarchismus zusammengefasst. Gesammelt sind hier Texte und Gedanken von Stirner, Mackay, Proudhon, Tucker und von einigen anderen.
Die kurzen Aufsätze sind zum größten Teil philosophische Gedanken über das Individuum, die Gesellschaft / der Staat und über die Freiheit und wie diese Begriffe zusammenhängen. Durch die vielen unterschiedlichen Autoren entstehen so viele (verschiedene) Thesen, die einem/einer durchaus neue Denkanstöße bieten. Leider sind nicht alle Thesen bis zum Ende durchdacht und viele ignorieren die ökonomischen Verhältnisse oder wollen sie gar beibehalten oder nur oberflächlich reformieren. Der Großteil der Texte beschäftigt sich aber auch mehr mit der philosophischen und moralischen Legitimation des Anarchismus. Besonders zu empfehlen sind hierbei die Aufsätze von Mackay, der sich nicht nur auf Philosophie beschränkt, sondern auch zum direkten Handeln aufruft. Trotzdem bringt aber auch er keine ausreichende Kritik an den ökonomischen, kapitalistischen Verhältnissen. Mit dem Aufsatz "Jedem den Staat seiner Träume" weiß ich aber nicht so Recht etwas anzufangen – soll ich mich nun ärgern über soviel Naivität oder soll ich ihn als Realsatire ansehen?
Insgesamt ist das Heft sehr durchwachsen: Es gibt einige herausragende Texte und auch einige die wirklich schlecht sind. Trotzdem bietet das Heft einen guten Einstieg in die Philosophie des individualistischen Anarchismus und liefert einige interessante Denkanstöße.

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