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Konstruktive Zukunftsaufgaben des Syndikalismus

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Autor: Art: Broschüre
Verlag: Helmut Rüdiger Aufsätze Format: A5
Jahr: Seitenzahl: 28

In diesem Heft wurden drei Aufsätze des anarchosyndikalisten H. Rüdiger zusammengefasst, in denen er sich mit konstruktiven Gegenwarts-/ Zukunftsaufgaben des Syndikalismus und mit dem sozialistischen Neuaufbau im allgemeinem befasst.
Die Texte sind alle in den 20er und 30er Jahren entstanden, lassen sich aber noch (teilweise) auf die heutige Gesellschaft übertragen und geben einen guten Eindruck über die propagandistische Ausrichtung der damaligen Syndikalistischen Bewegung.
H.Rüdiger sieht in den Gegenwartsaufgaben des Syndikalismus durchaus nicht nur die Möglichkeit des Streikes und der Direkten Aktion, sondern schlägt , zumindest für den damaligen Stand der Bewegeung, neue Wege vor. Er sieht in den Gegenwartsaufgaben des Syndikalismus nicht nur das Ziel der Verbesserung der Arbeitsbedingungen, sondern eben auch das direkte Eingreifen in den Produktionslauf, sowohl als Konsument sowie als Produzent. Z.B. stellt er die Forderung auf das die Arbeiter bestimmte Produkte/Firmen/Arbeitgeber boykottieren. Diese selbstgestellten Aufgaben finden sich heute teilweise auch bei der FAU wieder.
In den Zukuntsaufgaben sieht er z.B. die teilweise Verwirklichung des "Sozialismus" (gemeint ist damit der anarchistischer Kommunismus), als Keimzelle und Geburtshilfe der Welt nach der Revolution. Die wirtschaftliche Organisierzung und Machtergreifung der Arbeiter sieht er hierbei als äußerst wichtig an. Die Menschen, die diese Ideen propagieren sollen seiner Meinung nach keinesfalls "Dogmatiker" (S.18) oder "routinierte Schwätzer"(S.16) sein, sondern auch Menschen der Tat
Über viele Punkte in den Ausätzen von Rüdiger lässt sich streiten, so z.B. über sein klischeehaftes Frauenbild oder seine Forderung nach Fortbestehen einer geldähnlichen Währung, jedoch sind seine Kernaussagen an sich sehr eindeutig und zeigen permanent den Willen zur konstruktiven Aktion.
"Nur durch sozialistisches beginnen kommen wir zur Revolution" (S. 16)

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