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Reisende ohne Namen - Louise Mercier Vega

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Autor: Louise Mercier Vega Art: Buch
Verlag: Nautilus Format: A5
Jahr: 1997 Seitenzahl: 187

In "Reisende ohne Namen" wird die Geschichte von einigen Flüchtlingen aus der Spanischen Revolution (1936), die sie durch ganz Europa bis nach Südamerika führt wiedergegeben.
1936 bricht in Spanien ein Bürgerkrieg aus, nachdem die Faschisten versucht haben sich an die Macht zu putschen. Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT und unabhängige AntifaschistInnen bilden zusammen die Front gegen die Faschisten und führen die soziale Revolution zusammen mit der Bevölkerung in den von ihnen kontrollierten Gebieten durch. In Andalusien, Katalonien und einigen anderen Provinzen übernehmen die ArbeiterInnen und die Bauern Fabriken und Land und verwalten die Produktion selbst. Trotz des permanenten Bürgerkrieges funktioniert dieser Versuch eine herrschaftsfreie Gesellschaft aufzubauen und die Lebensbedingungen von 8 Millionen Menschen können verbessert werden. Da die Faschisten um Franco starke Verbündete in Deutschland und Italien gefunden haben und die Stalinisten die antifaschistische Front verraten, wird die soziale Revolution zurückgeschlagen und die Faschisten übernehmen die Macht. Viele AnarchistInnen und AntifaschistInnen müssen fliehen. So auch Louis Mercier Vega und einige GenossInnen.
In diesem autobiografischem Werk schildert L. M. Vega seine Flucht durch das Vorkriegseuropa. Nirgends in Europa scheint mensch als Libertärer noch Schutz vor den Faschisten zu finden und zudem droht die Gefahr eines Angriffes durch Nazideutschland. Zusammen mit einigen GenossInnen versucht er über Frankreich, Belgien und Holland nach Südamerika zu fliehen. Während der Flucht trifft L.M.Vega immer wieder neue GenossInnen, manchmal nur lange genug um wichtige Informationen auszutauschen, manchmal um mit ihnen ein Stück weiterzureisen bis sich ihre Wege wieder trennen.
In dem Buch bekommt mensch einen Eindruck vom Zustand der damaligen (fast zerschlagenen) anarchistischen Bewegung, die trotz der scheinbar auswegslosen Situation immer noch versucht weiterzukämpfen und neue Wege zu finden. Der ungebrochene Kampfeswille und die große Solidarität sind faszinierende Bestandteile des Berichtes.
Im Anhang findet mensch noch eine kurze Biografie von L.M. Vega. Zudem sind noch einige Artikel beigefügt die L.M. Vega geschrieben hat als er in der Kolonne Durruti in der Spanischen Revolution kämpfte, die in einer anarchistischen Zeitschrift in Frankreich veröffentlicht wurden. Diese Artikel spiegeln die Motive, Hoffnungen und den ungebremsten Siegeswillen vieler Freiwilliger der antifaschistischen Milizen wieder.
Das Buch handelt von einer Zeit in der die anarchistische, antifaschistische Bewegung fast komplett zerschlagen war und bietet als ein autobiografisches Werk so einen direkten subjektiven Einblick in die damaligen Zustände. – Aufgeben is‘ nich...

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